KW 13: Datensalat!

March 29, 2010

Sorry, dass es seit einiger Zeit hier nichts Neues mehr zu lesen gab!
Durch die notwengig gewordene Speichererweiterung beim Server ging zwischenzeitig leider gar nichts mehr. Es wird auch noch ein paar Tage dauern, ehe alles wieder zur vollsten Zufriedenheit funktioniert.
Aber immerhin kann ich jetzt mal wieder ein wenig Bericht erstatten, was in den vergangenen beiden Wochen so alles passiert ist.
Die Single-Release-Party für die Doppel-Single “Pommes und Disco” / “Hasch” findet jetzt im Rahmen der Eröffnungsparty des “Comet” am 08.04. statt. Vielen Dank an unsere Freunde vom Magnet und Karrera Klub! Genaueres dazu folgt in kürze hier.
Das Album erscheint aus logistischen Gründen nunmehr eine Woche später, am 30.04.
Außerdem sind ein paar weitere Live-Termine im Mai dazu gekommen. Das Update werden wir heute noch auf die Seite stellen.
Ganz wichtig: Das Köln-Konzert mit Angelika Express und Phonoboy ist vom 06.04. auf den 16.04. verschoben worden und findet jetzt im ARTheater statt. Einlass ist 19.30, Beginn pünktlich um 20.00 Uhr.
Die Vinyl-Testpressungen klingen übrigens hervorragend! Es ist ein noch größeres Vergnügen, das ganze auf Vinyl zu genießen! Ich hoffe, einige von Euch besitzen noch einen Plattenspieler!
Das Video zu “Pommes und Disco” hat natürlich doch mal wieder länger gedauert als geplant, wird aber in dieser Woche endgültig fertig!
So, das war’s jetzt erstmal an aktuellen Entwicklungen.
Abschliessend bleibt mir nur zu sagen, dass der einsetzende Frühling meine Laune trotz nerviger Diät entscheidend aufhellt und ich mich schon sehr darauf freue, bald wieder unterwegs zu sein und Euch das neue Album zu präsentieren!
Wenn die Seite wieder richtig läuft, gibt es dann auch wieder mehr neue Inhalte, versprochen!
Bis bald!

KW 11: Über CDs und Gigs

March 17, 2010

Erstmal vielen Dank an die Kollegen von Angelika Express und Phonoboy, mit denen wir in der vergangenen Woche viel Spass hatten! Es hat sehr gut getan nach Wochen voller Büro- und Labelarbeit mal wieder on the road zu sein! Und spätestens im Herbst kommen wir hoffentlich nach Dresden und München zurück! Ich hoffe, dass ich es heute noch schaffe, einen kleinen Videoblog mit Impressionen von unserer Kurz-Tour fertigzustellen.
Und dann muss ich natürlich noch begeistert konstatieren, dass die fertigen Alben bei mir eingetroffen sind! Jungfräulich und wunderschön warten sie darauf, bei den nächsten Konzerten neue Besitzer zu finden. Ist schon begeisternd, so ein Release! Naja, ihr werdet sie früh genug zu Gesicht bekommen.
Außerdem hoffe ich sehr, dass wir das Pommes und Disco - Video, von dem hier ja auch schon die Rede war, bis zum Wochenende fertig bekommen. Es wird also auf jeden Fall eine gute Woche!

KW 10: Auf Achse

March 11, 2010

Diese Woche hat es aufgrund eines mittlerweile behobenen Programmierfehlers auf der Homepage ein wenig länger gedauert mit dem wöchentlichen Update.
Dabei gibt es natürlich mal wieder einiges zu berichten.
Am Sonntag gab es in Hamburg endlich das erste Konzert unserer kleinen Tour mit Angelika Express und Phonoboy! Und auch, wenn der Hafenklang an einem Sonntag erwartungsgemäss nicht aus allen Nähten platzte, war es doch ein absolut gelungener Abend, der uns allen viel Spass gemacht hat!
Deswegen freue ich mich jetzt auch besonders, die Tour am Donnerstag in München, am Freitag in Dresden und am Samstag in Berlin fortzusetzen. Ist wirklich ein extrem netter Haufen, der sich da zusammengefunden hat!
Also, wenn ihr nicht tief im Westen verwurzelt seid, ist eine der drei Städte sicherlich nah genug, um einen kleinen Ausflug zu machen.
Bis bald!

Familienfeiern

March 4, 2010

Nachdem ich in letzter Zeit ja eher über aktuelle Entwicklungen bei Nachlader berichtet habe, schaff ich es heute mal wieder, über ein allgemeineres Thema zu philosophieren, wenn auch aus aktuellem persönlichen Anlass.
Letztes Wochenende war ich ja, wie bereits erwähnt, bei meinem Bruder und seiner Familie in Dublin, um dort Taufpate meines bezaubernden Neffen Sammy zu werden. Dabei kam ich nicht umhin, deutliche Unterschiede zum mir von Kindheit an vertrauten Ablauf von derartigen Familienfesten festzustellen.
Sicher, damals habe ich mich oft vor solcherlei Feierlichkeiten gegruselt.
Schon als kleiner Junge war es mir und meinem älteren Bruder ein Greuel, wenn Tante Elli uns gleich nach Betreten der Wohnung mit einem dicken, feuchten Schmatzer die Freude am Küssen für ungefähr ein Jahrzehnt verdarb. Dadurch wurden Omas Geburtstag, Erstkommunionen und andere Anlässe zum nervlichen Drahtseilakt. Manchmal haben wir uns sogar vor ihr versteckt.
Später war es dann vor allem das Weihnachtsfest, dessen Ablauf für mich zum Synonym einer verlogenen, oberflächlichen Welt wurde. War es nicht merkwürdig, dass meine Mutter schon vom frühen Morgen an puren Stress und negative Energie verbreitete, um dann zehn Minuten vor der Bescherung rasant umzuschwenken und heile Welt zu spielen? Meine pubertierenden Freunde und ich sorgten ab unserem 15., 16. Lebensjahr mit nachweihnachtlichen Kiff- und Saufgelagen in irgendwelchen Jugendspelunken für einen protestbehafteten Gegenpol.
Aber eine Tauffeier in einem Fußballpub, inklusive schmierigen Fingerfood-Platten, unzähligen Pints und infernalischem Jubel bei jedem Treffer des FC Liverpool, kamen mir vergangenes Wochenende irgendwie noch “falscher” vor.
Um eines mal ganz klarzustellen: irgendwie war es ja auch ganz lustig und ich fühlte mich trotz des Kulturschocks durchaus recht wohl. Und der irische Teil der Verwandtschaft ahnt wahrscheinlich noch nicht mal mehr etwas von meinen Gedankengängen und schien das ganze als gelungene Veranstaltung zu betrachten.
Außerdem glaube ich, dass mein Bruder Matze diesen hierzulande wohl größtenteils als unwürdig empfundenen Rahmen klammheimlich genoss. Der kleine, 12-jährige Matze streckte uns und seiner abgelegten Vergangenheit quasi den Mittelfinger entgegen, packte ein paar Zwiebelringe von der Fingerfoodplatte darauf und schob ihn sich dann mit viel Wohlwollen in den Mund.
Als klassische Familienfeier kam mir das aber in keiner Sekunde vor.
Denn trotz der manchmal übertriebenen Ernsthaftigkeit, mit der meine Mutter Tisch und Wohnung dekorierte, das Essen zubereitete und uns in unserer Meinung nach untragbare Festtagskleidung zwängte, stand doch im Vordergrund, den Tag zu etwas besonderem zu machen. Und das gelang ihr, im guten wie im schlechten, stets mit Bravour.
Natürlich komme ich in diesem Zusammenhang nicht umhin, mir die Frage zu stellen, ob ich auf einmal spießig werde oder ob ich vielleicht doch genug von Stil und Anspruch meiner Mutter aufgesogen habe, um einen Larifari Pub-Besuch, den man auch an jedem anderen Tag in exakt der gleichen Weise erleben könnte, als nicht angemessen zu betrachten.
Und ob ich auf einmal auch Sätze wie “Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir!” oder “Von nichts kommt nichts!” verstehe.
Aber keine Sorge, so weit ist es glücklicherweise noch nicht!
Vielleicht sind das ja auch einfach Fragen, die man sich gar nicht erst stellen sollte. Und gegebenenfalls täusche ich mich sogar, was die klassische “deutsche” Familienfeier angeht, und übertrage meine Erfahrungen einfach auf meinen gesamten Kulturkreis.
Im Grunde genommen geht es letztendlich darum, dass sich die Familie zusammenfindet, etwas Zeit miteinander verbringt, alte Bande stärkt und neue knüpft und vor allem eine gute Zeit hat. Und die hatten im Endeffekt trotz anfänglicher Irritationen alle.
In diesem Sinne: Prost Sammy! You’ll never walk alone!

P.S.:
Es wäre wirklich mal interessant, ein paar Geschichten aus anderen Familien zu hören. Tut euch also keinen Zwang an, was Kommentare angeht!

Musik im Blut!

March 2, 2010

Wie Ihr ja vielleicht schon mitbekommen habt, war ich in der letzten Woche mal nicht als Musiker, sondern als Taufpate unterwegs.
Da mein Bruder vor geraumer Zeit nach Dublin gezogen ist, handelte es sich dabei um eine irische Taufe, inklusive Feier in einem klassischen, irischen Fußball-Pub, was zur Folge hatte, dass jegliches Gespräch bei einem Tor von Liverpool verstummen musste…
Naja, andere Länder, andere Sitten.
Auf jeden Fall hab ich aber mit Erfolg versucht, meinem Neffen die Musik schon mal ein wenig näher zu bringen. Ich warte ja schon mein ganzes Leben darauf, dass es endlich eine zweite Person in meiner Verwandtschaft gibt, die damit etwas anfangen kann, und habe berechtigte Hoffnung, dass der kleine Sam eines Tages mal in meine Fußstapfen tritt.
Die Gitarre steht ihm auf jeden Fall schon mal ganz gut!

Nachlader und Sam

Zu guter letzt noch etwas: ich kann es nicht lassen, Euch mal ein Foto von unserer speziellen Floppy-Disk-Promo-Verpackung zur kommenden Single unter die Nase zu reiben. Da alle einzeln in Handarbeit gefertigt wurden, war das ne ganze Menge Arbeit, und es wäre doch schade, wenn das “nur” die Musikredakteure der Radio-Sender zu Gesicht bekommen würden…

Promo Floppy Disk Pack

So, das war’s für heute. Ich meld mich morgen wieder!

KW 9: Album und Kurztour

March 2, 2010

So, nach dem Trip nach Dublin, in dem ich erfolgreich meiner Taufpatenpflicht nachgekommen bin (siehe Blog), konzentrier ich mich in dieser Woche wieder voll und ganz aufs Musiker/Labelchef-Dasein.
Das Album geht diese Woche noch ins Presswerk, die ersten Interviews stehen an (unter anderem heute abend ab 18 Uhr bei Sputnik) und die Vorbereitungen für unsere kleine Tour mit Angelika Express und Phonoboy laufen auf Hochtouren.
Hier könnt Ihr Euch schon mal einen kleinen Eindruck von Angelika Express verschaffen:

http://www.youtube.com/watch?v=jwWc_kCzUqA

Der erste Gig findet bereits am nächsten Sonntag (07.03.) im Hafenklang in Hamburg statt.
Ich freu mich auf Euer zahlreiches Erscheinen!
Mehr dann in der nächsten Woche!