Kribbeln und Jucken

April 4, 2009

Konishiwa!

Endlich wieder ein Zimmer mit Internet!
Endlich wieder ein Bett mit Matratze!
Endlich wieder Schilder dich ich lesen kann, einen Bahnfahrplan den ich kenne, Stadtpläne die ich einschätzen kann und Kellner, die ich nach dem Zutaten in meinem Essen fragen kann.

Ja, wir sind zurück in Tokyo!!!

Nicht das wir nicht sehr viel Spass hatten und viel gesehen haben, aber nach sechs Nächten Futonmatten, Verständigung mit Händen und Füßen und Stundenlangen Wanderungen durch Kyoto, weil die Travelmap einfach keinen Maßstab hatte, sind wir froh, in Shinjuku in unserem geliebten Hotel zu sein.

Ich vermisse natürlich die Onsen die uns nach langer Wanderung den Abend versüßt haben und ich habe auch definitiv mehr Fisch gegessen als mit lieb war…..aber wer kann die 3 Mio Zeichen schon auseinanderhalten, geschweige denn lesen.

Nun denn, ein paar Fotos unserer Wandertage gibs auf jeden Fall zu bewundern und wir genießen die letzten 3 Tage in Tokyo und werden diese mit SHOPPING ruhig angehn.

Bleibt noch kurz zu erwähnen, dass ich 3 japanische Produzenten / Remixer für die demnächst auf dieser Webseite startende Rubrik “Nachlader remixed” gewinnen konnte. Ich denke das wird ein großer Spass werden.

Außerdem, und damit schließt sich der Kreis zur Überschrift meines kleinen Berichtes, juckt und kribbelt es in meinen Fingern und ich kann die nächsten Konzerte kaum erwarten.

Liebe Grüße aus dem immer noch fernen Osten

SHOKKA

Von Hanami und Hakone

March 29, 2009

Ihr Lieben,

mein 11er und erstmal letzter Tag in Tokyo. Wir verlassen die Stadt heute Richtung Hakone und Kyoto, um unsere Beine erstmal in den hoteleigenen heißen Quellen zu enspannen und noch etwas mehr von der Kirschblütenparty mitzubekommen.

Die letzten 4 Tage waren im Grunde “Wandertag”. Wir haben so ziemlich jedes größeres Highlight der Stadt gesehen, waren ziemlich gut essen und konnte uns gestern auf das so genannte Hanami konzentrieren, das Kirschblütenfest.

Ich denke es waren so knapp 30.000 Menschen, meist Jugendliche im Park. Sah ein wenig uns wie im Friedrichshain im Hochsommer….

Den Abend davor war ich wieder mal im OTO um mich mit Konishi Yasuharu und Karly zu treffen.

Ersterer hat von mir die Spuren von Arbeitsgeld in die Hand bekommen, mit letzterer werden wir uns  treffen wenn sie mal wieder in Deutschland ist. Sie ist im übrigen mittlerweile wieder Model und wirbt für irgendeinene japanischen Fashionmarke im Fernsehen. So wurde unser Smalltalk immer und ständig von Groupies unterbrochen.

Der nahtlose Blogübergang müßte eigentlich weitergehen. Daniel kommt aus Mallorca zurück und hat bestimmt die ein oder andere Geschichte in der Tasche.

Liebe Grüße aus dem Kirschblütenland
Shokka

Japanische Küche, deutscher Hunger

March 24, 2009

So,

gestern war ich mit Takumi und Yoshi von den Frap Frap Frap’s noch auf ein Bier weg. Yoshi hat zwei Jahre in Kalifornien verbracht und sein Englisch ist somit ziemlich gut. Mein Japanisch wurde um “lecker” und “Guten Morgen” erweitert. Es ging also vorran.

Das Gespräch drehte sich zu 90% um Musik machen in Japan und Berlin und die Jungs waren, Internet sei mal wieder Dank, ziemlich gut über meine musikalische Laufbahn informiert. Außerdem sind beide nun große Nachlader Fans. Nach dem Gespräch war ich aber, was die Auftrittssituation hier in Toyko angeht, immer noch so ratlos wie vorher. Habe mir ein paar Miniclubs von innen angesehn, allerdings zahlen die natürlich gar nix. Bleibt also nur der Umweg über den Bekanntheitsgrad. Wenn man sich aber die Charts und die Werbung für japanische Boy- und koreanische Girlbands ansieht…..

Ich bleib da einfach dran.

Für DJ’s siehts schon wieder besser. Takumi will mir die nächsten Tage mal ein paar Adressen mailen und mit Yoshis Englisch werden wohl ein paar mehr Clubpromoter den Weg in mein Adressbuch finden. Schöne Sache….

Herausragende Ereignisse sind allerdings jedes mal wieder die mit dem Bier trinken verbundenen Mahlzeiten, die ich seid Tagen hier zu mir nehme. Der größte Vorteil den ich bei meinem dritten Besuch hier in Tokyo ausmachen kann, ist ganz klar die Menge an Bekannten, die mit einem Essen gehen wollen und dabei auf traditionell japanische Küche zurückgreifen.
Meiner Bitte, rohen Fisch und extravagante Gerichte einfach wegzulassen, wird nicht mit einem überheblichem, eher mit einem verständnissvollem Lächeln gerne nachgekommen. Und somit genieße ich seid Tagen leckere Hühnchen, Salate, Nudeln, Reis und Aufläufe in jeglicher Kombination.
Da sämtliche Bestellungen nacheinander serviert werden und das “gaupeln” (Wort aus dem Wortschatz der Familie meiner Freundin), das mir eher als “darf ich mal probieren” geläufig war, hier Gang und Gebe ist, kommt selbst mein deutscher Hunger mit der Hälfte an Futter aus, die ich wahrscheinlich in Europa essen würde.
Dafür dauert ein Essen mit Freunden hier auch gerne mal zwei - drei Stunden und es wird ohne Rücksicht geraucht.

Eigentlich geil.

Sorge für heute Abend: mein Facebookeintrag über die Party im Shibuya Effect, wurde von dem Veranstalter mit “tonight! jagermeister!!jagermeister!!jagermeister!!lol” kommentiert.

Ich habe Angst und muß los
Shokka

Blogging verschoben!

March 23, 2009

Ich verschiebe das bloggen mal bis meine Freundin morgen sicher gelandet ist!

Grund gibs hier.

lg

shokka

Pitch the Tune

March 21, 2009

Ihr Lieben,

ich muß mich heute leider ein wenig kurz fassen, weil ich zuviel Zeit mit Telefonieren verbracht habe. Skype sei Dank. Obwohl der gestrige Abend eigentlich mehrere Seiten Text verlangen würde.

Zum einen war da natürlich das Treffen mit Paul von www.strikingshots.com, und seiner Freundin Eron. Erst waren wir in einer wunderbarem  Cafe mit dem Namen Pikey und so wie es aussieht, werden wir die Afterhour heute nach dem Clubgig dort verbringen.

Zum  anderen gabs dann im Anschluß das Konzert von Pitchtuner im shibuya-onest. Ein wirklich grandioses Konzert. Möchte mich bei den beiden auch nochmal bedanken.

Watch Pitchtuner @ Youtube

Und zum Schluß die kleine gemütliche Aftershow-Party mit Mr. Mu$ic in Hell’s Bar.
—> Bilder

Jetzt heißt es schnell duschen, und auf nach Shinjuku zum Nudeln essen und danach in den Club OTO.
Morgen gibs dann auch wieder ein ausführliches Update.

Liebe Grüße aus Tokyo wünscht

SHOKKA

Mobilität, Vitalität, Dynamik

March 20, 2009

Ihr Lieben,

da Daniel sich grad (hoffe ich) im Urlaub befindet, habe ich beschlossen nicht zwei Blogs am Leben zu halten, sondern nur eins. Und zwar hier.

Der gestrige Abend lief natürlich alles andere als beschrieben. Paul ist gestern noch zu hause geblieben und ich hab mich mit WATA einem sehr netten DJ Kollegen und einem gemeinsamen Freund von den Pitchtunern und mir in Shibuya getroffen um gleich darauf zu einem Konzert einer ziemlich schrägen Band zu gehen, deren Namen ich allerdings vergessen hab. Nachtrag folgt. Auf dem Konzert haben wir dann auch Hannes und Miki von Pitchtuner getroffen, die für ein paar Konzerte in Japan sind. Eins davon ist heute abend, gleich um die Ecke von Hells Bars wo ich danach noch auflegen werde und wir eine kleine Aftershowparty feiern.

Bilder des letzten Abends gibs hier.

Heute bin ich dann etwas benommen um 11 Uhr wach geworden, weil die Zeitumstellung doch mehr eingreift als erwartet. Die Sonne knallte allerdings voll auf die Nase und so blieb nur der Gang zum AM\PM für Sandwich, Kaffee und Energie Drink. Der heute schmeckte nach Erdbeere und und tat was er hoffentlich auf Japanisch versprach.
Im Grunde trinkt man hier auch nicht nur um den Durst zu stillen, sondern jeder Drink hilft noch bei einem anderen körperlichen Problem. Die Firma Haiti irgendwas, die ihren Hauptsitz neben dem Hotel haben, verkaufen neben dem obligatorischen kalten grünen Tee, auch noch 3 Drinks die entweder mehr Mobilität, mehr Vitalität oder mehr Dynamik verprechen. Selbst Shiseido hat einen “Collagen Update” Drink im Angebot.

Danach hab ich erstmal einen Rundgang in Harajuku unternommen, um zu schaun, ob sich das Angebot der kleinen Strassenhändler geändert hat und siehe da, meine Befürchtungen, dass die immer noch die selben Gimmicks verkaufen hat sich nicht bestätigt. Heißt also, ich werde vor meinem Abflug die Kreditkarte nochmal belasten müssen um alle Bekannten mit den Sommertrends 2009, von denen noch keiner weiß, ausstatten zu können.

Jetzt heißt es duschen und ab zum Pitchtuner Konzert.

Bis morgen
Shokka

Konnichiwa!

March 19, 2009

Ihr Lieben,

mich hat es also wieder einmal für ein paar Gigs nach Tokyo verschlagen. Außerdem verbinde ich das diesmal mit einem kleinen Urlaub, um danach frisch und ausgeruht in die Tourvorbereitung zu starten.

13 Stunden Flug, 2,5 Stunden Aufenthalt in London und 90 Minuten Busfahrt stecken in den Knochen und trotzdem, bin ich gleich los um mir die Elektrofachgeschäfte hier in der Umgebung von Shinjuku anzuschauen. Mal sehen wieviel Geld am Ende übrig ist :)

Heute Abend gehts erstmal mit Paul von Strikingshots in die COMBINE Bar um lecker zu Essen und ein zwei Drinks zu uns zu nehmen. werdebestimmt im Laufe der Tage hier mal etwas außführlicher übers Combine schreiben, weil in dem Laden die ein oder andere Geschichte steckt. Vor allem für uns Liebhaber elektronischer Musik.

Danach gehts noch zu den FrapFrapFrap’s ins Shelter in Shibuya. Takumi von den FrapFrapFrap’s wird nämlich, wie auch einige andere Japaner, einen Remix von einem älteren Nachlader Song machen.
Die gibs dann alle hier zu einem späteren Zeitpunkt zu hören und wir freun uns alle schon ziemlich was dabei rauskommt.

Das muß es für heute erstmal gewesen sein. Bin noch etwas müde und werd mich noch ein paar Minuten aufs Ohr hauen.

Rock’n'Roll aus Tokyo

SHOKKA